Konzertgeschichte

Hier finden Sie einen Rückblick auf unsere Konzerte in den vergangen Jahren. Infos zum nächsten Konzert finden Sie unter Konzerte / Tickets.

Konzerte des Oratorienchores in der Oetkerhalle

  • Stabat Mater (Dvorák)

    Gründonnerstag, 13.04.2017, 19:30 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Matthäuspassion”
    Johann Sebastian Bach (1685-1750)

    Ausführende
    Gloria Rehm, Sopran
    Katja Starke, Alt
    Garrie Davislim, Tenor
    Daniel Eggert, Bass
    Torben Jürgen, Bass

    Knabenchor und Jugendkantorei Gütersloh

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Weitere Informationen zum Konzert (PDF)

  • Plakat: Marienvesper

    Sonntag, 27.11.2016 (1. Advent), 18 Uhr, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Marienvesper”
    Claudio Monteverdi (1567-1643)

    Ausführende
    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    ensemble VOX WERDENSIS
    Leitung: Prof. Stefan Klöckner

    Bielefelder Kinderkantorei
    Leitung: Ruth M. Seiler

    Benita Borbonus, Sopran
    Santa Bulatova, Sopran
    Joachim Streckfuß, Tenor
    Christian Dietz, Tenor
    Sören Richter, Tenor
    Alexander Schmidt, Bass
    Richard Logiewa, Bass

    Gäste mit historischen Instrumenten:
    Frank Oberschelp, Blockflöte
    Sandra Niermann, Blockflöte
    Dennis Götte, Theorbe
    Michael Dücker, Theorbe
    Gerlind Puchinger, Theorbe
    Johanna Seitz, Renaissanceharfe
    Rudolf Innig, Große Orgel
    Merijn van Driesten, Truhenorgel / Cembalo

    Leitung: Hagen Enke

    Informationen zur Aufführung des Oratorienchores

    Eine großartig pragmatische Marienvesper

    “So ein Werk in einem Konzertsaal mit einem groß besetzten Oratorienchor und in der Hauptsache modernen Instrumenten aufzuführen, ist ein Wagnis. Hagen Enke hat es mit viel Einfallsreichtum bestanden.”

    “Die Sängerinnen und Sänger des Oratorienchors nahmen die für das übliche Chorrepertoire ungewöhnliche Musik präzise und aufmerksam an, genauso wie die Musikerinnen und Musiker der Bielefelder Philharmoniker.”

    “Am Ende stand eine durchgängig starke, spannende, farbige und überzeugende Ensembleleistung für ein mehr als 400 Jahre altes Werk, dessen Klanglichkeit mit den heute im üblichen Konzertbetrieb zur Verfügung stehenden Mitteln nur schwer vermittelt werden kann. Hagen Enke hat das geschafft.”

    Das Publikum in der ausverkauften Halle dankte mit langanhaltendem Applaus.

    Neue Westfälische vom 29.11.2016

  • Bach

    Freitag, 18. Dezember 2015, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Jauchzet Gott in allen Landen” (Solokantate für Sopran, BWV 51)
    “Weihnachtsoratorium, Teil I-III”
    Johann Sebastian Bach (1685-1750)

    Ausführende:
    Gloria Rehm, Sopran
    Evelyn Krahe, Alt
    André Khamasmie, Tenor
    Carsten Sabrowski, Bass

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Frohlockendes Preisen

    “Der Leiter des Oratorienchores hatte seine Kompagne … klangfrisch und wendig aufgestellt, was auf exzellente Probenarbeit schließen lässt.”

    “Selbst in den melismenreichen Chören gelang es den Sängerinnen und Sängern, gestalterische Vorgaben und chorische Tugenden mustergültig in Einklang zu bringen.”

    “Zu einer runden Sache trugen bewährte Kräfte bei … Neben strahlendem Tropengeschmeide … überzeugten sämtliche Instrumtentalsolisten durch akzentuierte Gesanglichkeit als gleichberechtigte Partner der Gesangssolisten.”

    Das Publikum zeigte sich von all dem hingerissen.

    Westfalenblatt vom 21.12.2015

    Ein Geschenk vor der Bescherung

    “… was blieb war der Eindruck purer Glückseligkeit, den die Sängerinnen und Sänger transportierten. Hier wurde gejauchzt und frohlockt und mit sinnig ausgestalteter Dynamik gesungen. Die Philharmoniker begleiteten den Chor mit luftiger Leichtigkeit und über allem triumphierten die Trompeten.”

    “Ein solcher Ausdrucksreichtum ist bei Laienchören selten und zeugt von ausgezeichneter Probenarbeit.”

    “Hier wurde nicht nur Musik gemacht, sondern eine Geschichte erzählt.”

    “Ergänzt wurde der Eindruck von den vier starken Solisten …”

    Für den Abend spendete das Publikum anhaltenden Applaus mit Fußgetrappel und Standing Ovations.

    Neue Westfälische vom 21.12.2015

  • Carmina

    Freitag, 02. Oktober 2015, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    FESTKONZERT 125 Jahre Oratorienchor der Stadt Bielefeld e.V.
    “Carmina Burana”
    Carl Orff (1895-1982)

    Ausführende:
    Christin Enke-Mollnar, Sopran
    Joska Lehtinen, Tenor (ist für Lianghua Gong eingesprungen)
    Wiard Witholt, Bariton

    Andrey Doynikov, 1. Klavier
    William Ward Murta, 2. Klavier

    Kinder der Young Voices
    Einstudierung: Stefan Ehring

    Jugend- und Kinderchor des Theaters Bielefeld
    Einstudierung: Maria Müller

    Kinder und Jugendlich der Ballettschule des Theaters Bielefeld
    Einstudierung: Maria Haus

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Schicksalsmacht und Sinnenrausch
    Oratorienchor beschenkt Publikum mit einer klangwuchtigen Aufführung der Carmina Burana

    “Fortuna muss es gut gemeint haben, als sie dem Oratorienchor die Carmina Burana von Carl Orff in die Hände spielte.”

    “Dass daraus ein Festschmaus nicht nur für die Ohren, sondern auch die Augen erwachsen
    würde, lag dann weniger an der Macht des Schicksals, als am profunden Können des
    Oratorienchores und seiner Partner.”

    “Wucht und Klangzauber entfalteten die Bielefelder Philharmoniker in glitzernden Orchesterfarben und mit einer Durchhörbarkeit, die vom Oratorienchor kongenial gestützt wurde. Ob derbe Lust oder sinnliche Schönheit, ob mitreißender Rausch oder tänzelnde Leichtigkeit – der stimmlich bestens präparierte Chor meisterte sämtliche Anforderungen in beneidenswerter Wendigkeit und mit klanglicher Frische, wobei auch die geschliffene, pointierte Artikulation der Suggestionskraft der Lieder sehr dienlich war.”

    Bewegt zeigte sich am Ende auch das Publikum in der ausverkauften Oetkerhalle. Es ließ die Akteure mit Standing Ovations hochleben.

    Westfalenblatt vom 05.10.2015

    Stimmgewaltiger Auftritt zum Jubiläum

    “Mit Verve führt Enke den Gesang des stimmgewaltigen, versierten Chors – bestehend aus 150 Sängerinnen und Sängern – mit dem vielschichtigen Orchesterklang der Bielefelder Philharmoniker zusammen.”

    “Nach Minuten langem Applaus und Standing ovations geben Chor, Orchester und Tänzer unter Leitung von Hagen Enke als Zugabe noch einmal „Were diu werlt alle min“, das Schlusslied des Frühlings.”

    Neue Westfälische vom 05.10.2015

  • Krönungsmesse (Mozart), Ich hatte viel Bekümmernis (Bach)

    Donnerstag, 12. März 2015, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    • “Krönungsmesse” in C-Dur (KV 317)
      “Misericordias Domini” (KV 222)
      Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    • “Ich hatte viel Bekümmernis” (Kantate, BWV 21)
      Johann Sebastian Bach (1685-1750)

    Ausführende:
    Cornelia Isenbürger, Sopran
    Nohad Becker, Alt
    Andreas Früh, Tenor
    Markus Köhler, Bass

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Krönungsmesse als Bravourstück
    Oratorienchor singt in der Oetkerhalle

    “[Ich hatte viel Bekümmernis] Die von Hagen Enke gewählte Fassung, vor allem aber die vorzügliche Wiedergabe durch den Oratorienchor, das Quartett der Gesangssolisten und die Mitglieder der Bielefelder Philharmoniker dürften seinen [Johann Sebastian Bachs] Beifall gefunden haben. Die Zuhörer in der gut besuchten Oetkerhalle waren zu Recht begeistert.”

    “Der Dirigent hat dem Riesenchor in gründlicher Probenarbeit einen erstaunlichen Feinschliff gegeben und versteht es zudem, den Tutti-Instrumentalisten des Orchesters ein erfrischend lebendiges und präzises Spiel zu entlocken”

    “[Krönungsmesse] Hagen Enke und seine bewährten Künstler führten sie so temporeich und prachtvoll auf, dass man denken konnte, Mozart hätte sie wirklich zum Krönungszwecke geschrieben. Sie gaben ihr dadurch teilweise den Anschein eines Bravourstückes, wenn da nicht das »Agnus Dei« gewesen wäre. Wieder waren es Thomas Bogdan und Cornelie Isenbürger, die dem Werk am Schluss die Tiefe und Innigkeit verliehen, die der Komposition innewohnt und ihren Wert und ihre Beliebtheit begründet.

    Das Publikum zeigte sich tief beeindruckt.

    Westfalenblatt vom 14.03.2015

  • The Messiah (Händel)

    Mittwoch, 22. Oktober 2014, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “The Messiah” (in englischer Sprache)
    Georg Friedrich Händel (1685-1759)

    Ausführende:
    Marelize Gerber, Sopran
    Clint van der Linde, Altus
    Marcus Ullmann, Tenor
    Andrew Nolen, Bass (ist für den erkrankten Stephan Bootz eingesprungen)

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Geistliche Unterhaltung
    Oratorienchor setzt Maßstäbe mit “Messias”

    “Eines der meistgespielten Werke der Oratorienliteratur so darzubieten, dass das Publikum über die Dauer von fast drei Stunden gefesselt bei der Stange bleibt und aus einem viel gehörten Stück neue Eindrücke mit nach Hause nimmt, ist eine Kunst. Hagen Enke und seinem Oratorienchor ist dieses Meisterwerk mit der Aufführung von Georg Friedrich Händels »Messias« in beglückender Weise gelungen. 1200 faszinierte Hörer erlebten das Werk in der Oetkerhalle und verliehen ihrer Begeisterung mit Bravo-Rufen und Standing Ovations Ausdruck.”

    “Die wohl größte Überraschung des Abends war indes, dass sich der mit 150 Sängerinnen und Sängern besetzte Oratorienchor über Strecken mit der fokussierten Schlankheit eines Kammerchores vernehmen ließ und die interpretatorischen Vorgaben mit großer Beweglichkeit, präziser Textdeklamation, klanglicher Balance und Noblesse umsetzte.
    Bereits das lichtdurchflutete, tänzelnde »And the glory of the Lord« ließ aufmerken. Schön auch die Tragfähigkeit und Genauigkeit der einzelnen Stimmlagen in ritardierten Schlüssen (This yoke is easy; All we like sheep have gone astray), die Klarheit der Fugen oder die Geschlossenheit im mit Verve präsentierten Hallelujah-Chor, der den Enthusiasmus der Gemeinde in beseelter Klangpracht widerspiegelte. Bis zum abschließenden »Amen«-Chor, angestimmt als Gebet, beendet nach einer eindringlichen Generalpause als opulenter Hymnus – präsentierten sich die Sängerinnen und Sänger in stimmlicher Bestform.”

    Hut ab, vor einer insgesamt reifen Glanzleistung.

    Westfalenblatt vom 24.10.2014

    Töne ewiger Erlösung
    Oratorienchor erntet stehend gegebene Ovationen

    “Am Ende lässt das jubelnde Publikum das Ensemble aus Oratorienchor und den Bielefelder Philharmonikern nicht ohne Zugabe von der Bühne der Oetkerhalle. Mit welcher Strahlkraft der Sängergemeinschaft erneut die Erlösung der Menschen durch den Messias im “Hallelujah” zum Ausdruck bringt, ist schon königlicher Ehren wert. Unüberhörbar ist es der Chor, der neben der von Händel im “Messiah” so einzigartig erzählten christlichen Heilsgeschichte gefeiert wird.”

    Noch bemerkenswerte ist, dass der Chor bis zuletzt die Spannung halten kann, über weite Strecken eine artikulatorische Präzision, einen flexiblen wie durchsichtigen Klang offenbart und es angesichts der 120-köpfigen Besetzung auch an dynamischem Ambitus nicht mangeln lässt. Da sliegt vor allem an der soliden Stimmarbeit und peniblen Zeichengebung von Chorleiter Hagen Enke.

    Zu erwähnen seien etwa der intensive Ausdruck in “Surely he hath borne our griefs”, “Lift up your haeds” und “Since by man came death” (hier a capella). Auch die allseits bekannten Jubelchöre wirken in ihrer Stimmgewalt stets kontrolliert und ausbalanciert.”

    Neue Westfälische vom 24.10.2014

  • Die Glocken (Rachmaninow), Christus am Ölberge (Beethoven)

    Freitag, 11. April 2014, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Die Glocken”
    Sergei Rachmaninow (1873-1943)

    “Christus am Ölberge”
    Ludwig van Beethoven (1770-1827)

    Ausführende:
    Christín Mollnar, Sopran
    Sarah Kuffner, Sopran
    Eric Laporte, Tenor
    Evgueniy Alexiev, Bass

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Im Rausch des Glockenklangs
    Oratorienchor begeistert mit Bielefelder Erstaufführung

    “Die Bielefelder Erstaufführung durch den Oratorienchor, die Bielefelder Philharmoniker und Gesangssolisten löste am Freitagabend in der Oetkerhalle beim Publikum Begeisterungsstürme aus.

    All dies wurde auf orchestraler Seite mit nicht nachlassender Präzision und nuancenreicher Akzentsetzung zu einem apokalyptischen Klanggemälde zusammengefügt. Der Chor fügte dem Geschehen mit bemerkenswerter Wendigkeit und Tonreinheit eine weitere Klangfarbe hinzu. […]

    Die chorische Brillanz wurde vorab mit einem orthodoxen A-cappella-Werk, einem Ave Maria aus einer Rachmaninow-Vesper, unterstrichen. Da konnte der monumentale Chor mit seinen 130 Mitgliedern mittels dynamisch ab- und abschwellender Schattierungen, mit Klangbrillanz und klarer Linienführung punkten und begeistern.

    Der Passionszeit trugen die Ausführenden Rechnung mit einem ebenfalls selten im Konzertsaal zu hörenden Werk: Beethovens Oratorium »Christus am Ölberge« behandelt einen szenenartig aufgebauten Ausschnitt aus der Passionsgeschichte. Die Verlassenheit und Ängste Jesu im Garten Gethsemane stehen dabei in einem reizvollen Kontrast zur dramatischen Gefangennahme. In die fast operndramatische, sehr lebendige, dabei in jedem Takt gefühlvolle Darbietung fügte sich hierbei Christin Mollnar in der Rolle des Seraph mit kristallklarem, mitfühlendem Sopran ein.

    Riesenkompliment an alle!

    Westfalenblatt vom 14.4.2014

  • Requiem (Saint-Saëns), Cäcilienmesse (Gounod)

    Sonntag, 24. November 2013, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Requiem”
    Camille Saint-Saëns (1835-1921)

    “Cäcilienmesse”
    Charles Gounod (1818-1893)

    Ausführende:
    Katharina Göres, Sopran
    Odilia Vandercruysse, Alt
    Daniel Pataky, Tenor
    Thomas Berau, Bariton

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Von intim bis theatralisch
    Oratorienchor singt geistliche Musik

    “Begonnen hatte der Abend mit einer sehr feinfühligen Wiedergabe des Requiems. Unter der Leitung von Hagen Enke zeigte der zirka 100 Mitglieder starke Chor gerade durch seine Zurückhaltung und Gesangsdisziplin die vielen versteckten Schönheiten der Partitur auf. […]

    Die nach der Pause gespielte Cäcilienmesse von Gounod ist gegenüber dem Requiem des Zeitgenossen Saint-Saens wesentlich theatralischer. Zwar fehlen ihr keineswegs die innigen Momente, aber große Klangsteigerungen vom zarten Ausdruck der Demut bis zum kraftvollen Bekenntnis der Größe Gottes sind hier charakteristisch. Längere Solopassagen der Gesangssolisten, bei denen Thomas Berau mit seiner besonders kultivierten Stimme herausragte, der wirkungsvolle Einsatz der Instrumentalsolisten, von den Holzbläsern über das Solohorn (Hartmut Welpmann) bis zu Pauke und Becken sorgten für eine aufregende Wiedergabe einer abwechslungsreichen Komposition.

    Der auch hier präzise dem überlegenen Dirigat von Hagen Enke folgende Chor, […], die Gesangssolisten und die Bielefelder Philharmoniker boten insgesamt eine Leistung von Format, die als solche zurecht großen Beifall des zahlreichen Publikums fand.”

    Westfalen-Blatt 26. 11.2013

  • Stabat Mater (Dvorák)

    Karfreitag, 29. März 2013, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Stabat Mater”
    Antonín Dvorák (1841-1904)

    Ausführende:
    Christin Mollnar, Sopran
    Dshamilja Kaiser, Mezzosopran
    Karl Schieneis, Tenor
    Torben Jürgens, Bass

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Aus tief empfundenen Mitgefühl
    Oratorienchor glänzt mit “Stabat mater”

    “Und so erlebte das Publikum am Karfreitag eine wahrhaft zu Herzen gehende Aufführung, die die orchestrale und verbale Konkretisierung von Schmerz, Frömmigkeit, wehmütiger Hoffnung und Trost mustergültig zum Ausdruck brachte.”

    “Das Ergebnis war in einem positiven Sinne erschütternd.”

    “Über die nuancierte Empfindsamkeit, die hier von den weit über hundert Sängerinnen und Sängern zu Gehör gebracht wurde, konnte man nur staunen. Mit seiner klanglichen Frische und Homogenität sowie seiner artikulatorischen Verständlichkeit setzte der Oratorienchor nicht nur Maßstäbe, sondern erwies sich auch als einfühlsamer Sprachgeber für die wechselnden Stimmungsbilder des Werks. Wie sich die Mannschaft im ‘Stabat mater dolorosa’ vom zarten Pianissimo langsam zum Forte steigerte, wie flexibel man im ‘Sancta mater, istud agas’ vom Demutsmodus in inständiges Flehen überwechselte, wie präzisionskantig und rein die ‘Virgo Virginum’-Klage vorgetragen wurde oder man sich geschlossen ins Crescendo des abschließenden ‘Amen’-Jubels einfügte – all dies festigte den Eindruck einer reifen Werkerarbeitung.”

    “Nach Sekunden der Ergriffenheit brach sich die Begeisterung des Publikums in lang anhaltenden Ovationen Bahn.”

    Westfalenblatt vom 2.4.2013

    Ergreifender Auftritt
    Oratorienchor mit Dvorák’s “Stabat mater” in der Oetkerhalle

    “Haupt-Ohrenmerk galt natürlich dem von ihm hervorragend aufgestellten Oratorienchor. Den Gesamtklang aus 140 Kehlen zeichnete eine polierte Klarheit und Nuanciertheit aus, die im „Doloroso“ des raumgreifenden Eingangssatzes schwellende Geschmeidigkeit atmete und sich aus inständiger Verhaltenheit bis zum sonoren Schmerzensschrei steigerte. Tiefste Anteilnahme und tröstliche Zuversicht fanden im Weiteren ebenso reich schattierten Ausdruck wie die Suggestion von inniger Heiterkeit im Dreiertakt oder mehr volksmelodisches (Nach-)Empfinden in den Sätzen 4 und 6. Und die Nagelprobe der fast reinen A-cappella-Gesangsstrophe ‘Virgo virginum’ gelang Hagen Enkes Chor-Klangkörper in Respekt gebietend plastischer Ausformung.”

    “Eine beeindruckende und vom Publikum gefeierte Aufführung.”

    Neue Westfälische vom 2.4.2013

  • Konzerte unter der Leitung von Hagen Enke (seit 2012)

    WeihnachtA1

    21. Dezember.2012, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Te Deum”
    Jean-Baptiste Lully (1632-1687)

    “Weihnachtsoratorium, Teil I-III”
    Johann Sebastian Bach (1685-1750)

    Ausführende:
    Cornelie Isenbürger, Sopran
    Yvi Jänicke, Alt
    Uwe Stickert, Tenor
    Lianghua Gong, Tenor
    Klaus Häger, Bass

    Chorinis
    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hagen Enke

    Mit französischer Leichtfüßigkeit
    Tosender Beifall für den Oratorienchor unter Hagen Enke in der Oetkerhalle

    “Hagen Enke ging das stilecht so atemberaubend vif an, dass mitunter selbst exzellente Philharmoniker kaum nachkommen. Umso staunenswerter, mit welcher Wendigkeit und tonschlanken Präsenz der riesige Oratorienchor die Vorgaben meisterte. Auch die Auffächerung in zwei raffiniert verschiedenen Teilchören voll sopranfunkelnder Zierfertigkeit zeigte ihn singgemeinschaftlich tipptopp bei Stimme und hochanimiert.”

    Der berühmte Eingangschor hob dann an, als habe der Thomaskantor bei Lully studiert. Französische Stilistik ist ja wesentlicher Bestandteil Bachscher Musik, wie auch weite Oratoriums-Teile ursprünglich kurfürstliche Huldigungsmusik waren. Paukenwirbel, Trompetengefunkel (drei Blechbläser in Hochform) und Saitenglanz ließen exakt dieselbe höfische Eleganz, das “Jauchzet, frohlocket” ganz inwendigen Glanz und wie das tänzerisch untermauerte “Dienet dem Höchsten” viel subtiles Phrasieren hören.

    Enke hält diesen leichtfüßigen Bach-Ton konsequent bis hin zu letzter Rasanz in “Herrscher des Himmels” durch, das Orchester zu ausgefeilter Delikatesse (in der Hirten-Sinfonia) an und die Arien denkbar flüssig. Die Choräle kommen ohne jede Kantoren-Romantik, jeder in Klang und Dynamik nachdrücklich profiliert, in “Er ist auf Erden kommen arm” berührte die lichte Reinheit der “Chorinis”.”

    Die Freude über so hochwertige weihnachtsoratorische Qualität und die starke künstlerische Visitenkarte des “Neuen” tat sich in tosendem Beifall kund.

    Neue Westfälische von 24.12.2013

    Bescherung à la Hagen Enke
    Der Oratorienchor stimmt das Publikum in der Oetkerhalle auf Weihnachten ein

    “Was sich nach Hagen Enkes Dirigierdebüt am Freitagabend in der ausverkauften Oetkerhalle sagen lässt, ist so eindeutig wie glasklar: Der Oratorienchor hat mit Hagen Enke einen würdigen Nachfolger für Hartmut Sturm engagiert.”

    So schwungvoll, leichtfüßig tänzelnd, dazu klar umrissen in klangfarblicher Pracht bekommt das Publikum Bachs beliebtes Kantatenwerk nur selten zu hören.

    “Auf Seiten des Oratorienchors und der am Theater beheimateten Chorinis wurde der von Enke vorgegebene Enthusiasmus hervorragend mitgetragen. Neben chorischer Klangfrische und stimmlicher Beweglichkeit in den Jubelchören konnte der Chor vor allem in den Chorälen sein großes Gestaltungspotenzial ausspielen.”

    Westfalenblatt vom 24.12.2013

    Konzerte unter der Leitung von Hartmut Sturm (1995-2012)

    paulusA1

    16. März 2012, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

    “Paulus”
    Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

    Ausführende:
    Kirsten Blanck, Sopran
    Eike Tiedemann, Alt
    Wolfram Wittekind, Tenor
    Christfried Biebrach, Bass

    Christoph Grohmann, Orgel

    Oratorienchor der Stadt Bielefeld
    Bielefelder Philharmoniker

    Leitung: Hartmut Sturm

    Oratorienchor glänzt zum Abschied
    Leiter Hartmut Sturm geht mit Mendelssohns »Paulus«

    Auf seinen Chor kann sich der Leiter verlassen. Die weit über hundert Mitglieder beherrschen die stilistische Bandbreite vom hetzenden Volkschor über den inniglich verherrlichenden Freudenchor bis hin zum stimmungsvollen Choral aus dem Effeff.

    Ausgestattet mit herausragenden und hervorstechenden Sopranstimmen sowie sängenr und Sängerinnen, die die dynamisch-agogischen Vorgaben reaktionsschnell und deutlich artikulierend umsetzen, lässt es sich wohl arbeiten.

    Und so sorgten etwa der knackige Turba-Chor “Steiniget ihn!” wie auch der feierlich und getragen vorgebrachte “Wachet auf!”-Choral für den ein oder anderen Gänsehauteffekt. Hervorzuheben ist auch der frische und appellative Charakter mit dem die Chorschar “Mache dich auf, werdeLicht” zum Besten gab.

    Westfalenblatt vom 19.3.2012

    Nachschwingender Abschied
    Hartmut Sturm beendete mit “Paulus” eine Ära

    Der einnehmend harmonische und lebendige Gesamtklang hat im geschmeidigen Glanz der Soprane (beispielhaft das programmatisch-zentrale ” Mache dich auf, werde Licht!” samt “Wachet auf!”-Choral) seine schönste Stärke. Tenöre und Bässe stehen in der schönsten vielfältigen Fugen-Polyphonie mit untadeliger Präsenz ihren Mann, wobei die “Erdkreis”-Doppelfuge noch durch deklamatorisch ausgefeilte Tiefenschärfe herausragte. Gestisch pointiert auch die (im Volkssport des Steinigens einigen) Chöre der Juden und Heiden; innig schön die Chorelegie “Wir preisen selig” und die Pastorale “Wie lieblich sind die Boten”, während das Motto des der ersten Finalchors “O welch eine Tiefe des Reichtums” auch klangliche Bestätigung fand.”

    Neue Westfälische vom 19.3.2012

    19. November 2011
    “Requiem”, Robert Schumann
    “In Terra Pax”, Frank Martin

    23. Juni 2011
    “Die Schöpfung”, Joseph Haydn

    28. Januar 2011
    “Requiem in d-Moll”, Wolfgang Amadeus Mozart
    “Messe in Es-Dur”, Stanislaw Moniuszko

    26. März 2010
    “Messe in h-Moll”, Johann Sebastian Bach

    18. Dezember 2009
    “Weihnachtsoratorium I-VI”, Johann Sebastian Bach

    20. März 2009
    “Johannes-Passion”, Johann Sebastian Bach

    21. November 2008
    “Ein deutsches Requiem”, Johannes Brahms

    6. Juni 2008
    “König David”, Arthur Honegger
    “Feuerreiter”, Hugo Wolff
    “Walpurgisnacht”, Felix Mendelssohn-Bartholdy

    1. Februar 2008
    “Vesperae solennes de confessore”, Wolfgang Amadeus Mozart
    “Carmina Burana”, Carl Orff

    28. April 2007
    “Elias”, Felix Mendelssohn Bartholdy

    22. Dezember 2006
    “Magnificat”
    “Weihnachtsoratorium I-III
    Johann Sebastian Bach

    14. April 2006
    “Matthäus-Passion”, Johann Sebastian Bach

    28. Oktober 2005
    “Messe F-Dur”, Johann Sebastian Bach
    “Psalmus hungaricus”, Zoltán Kodály
    “Te Deum C-Dur”, Anton Bruckner

    25. März 2005
    “Johannes-Passion”, Johann Sebastian Bach

    11. November 2004
    “Messa da Requiem”, Giuseppe Verdi

    26. März 2004
    “Golgotha”, Frank Martin

    19. Dezember 2003
    “Weihnachtsoratorium I – III, V+VI”, Johann Sebastian Bach

    28. März 2003
    “Matthäus-Passion”, Johann Sebastian Bach

    22. November 2002
    “Requiem”, Anton Dvorak

    26. April 2002
    “Donner-Ode”, Georg Philipp Telemann
    “Per questa bella mano”, Wolfgang Amadeus Mozart
    “Harmonie-Messe”, Joseph Haydn

    16. November 2001
    Festkonzert 111 Jahre Oratorienchor
    “Requiem”, Wolfgang Amadeus Mozart
    “Schwanensang”, Franz Schreker

    17. Mai 2001
    “Missa solemnis”, Ludwig van Beethoven

    11. Februar 2001
    “Lobgesang”, Felix Mendelssohn Bartholdy

    22. Dezember 2000
    “Vom Himmel hoch”, Felix Mendelssohn Bartholdy
    “Weihnachtsoratorium I – III”, Johann Sebastian Bach

    17. März 2000
    “Matthäus-Passion”, Johann Sebastian Bach

    10. Dezember 1999
    “Der Messias”, Georg Friedrich Händel

    5. März 1999
    “Die Schöpfung”, Joseph Haydn

    6. November 1998
    “Der 42. Psalm”, Felix Mendelssohn Bartholdy
    “Messe in f-Moll”, Anton Bruckner

    5. und 7. Juni 1998
    “2. Sinfonie”, Gustav Mahler

    3. April 1998
    “Messe in h-Moll”, Johann Sebastian Bach

    5. Dezember 1997
    “Kantate für die Weihnachtszeit”, Frank Martin
    “Weihnachtsoratorium I – III”, Johann Sebastian Bach

    21. Februar 1997
    “Paulus”, Felix Mendelssohn Bartholdy

    11. Oktober 1996
    “Psalm 116”, Franz Schreker
    “A Survivor of Warsaw”, Arnold Schönberg
    “In Terra Pax”, Frank Martin

    7. und 8. September 1996
    “Carmina Burana”, Carl Orff
    und Opernchöre von Wagner und Verdi
    Gerry Weber Stadion, Halle

    26. April 1996
    “Die Jahreszeiten”, Joseph Haydn

    1. Januar 1996
    “9. Sinfonie”, Ludwig van Beethoven

    22. November 1995
    “Ein Deutsches Requiem”, Johannes Brahms

    Konzerte unter der Leitung von Horst Henke (1990-1995)

    31. März 1995
    “Messa di Gloria”, Giacomo Puccini
    “Carmina Burana”, Carl Orff

    23. Dezember 1994
    “Weihnachtsoratorium I – III”, Johann Sebastian Bach

    31. März 1994
    “Liverpool Oratorio”, Paul McCartney

    17. November 1993
    “Messa da Requiem”, Giuseppe Verdi

    30. April 1993
    “Die Schöpfung”, Joseph Haydn

    1. Oktober 1992
    “Requiem, d-moll”, Franz von Suppé

    1. Mai 1992
    “Das Paradies und die Peri”, Robert Schumann

    20. Dezember 1991
    “Weihnachtsoratorium I – III”, Johann Sebastian Bach

    7. Juni 1991
    “Carmina Burana”, Carl Orff

    1. November 1990
    “Ein Deutsches Requiem”, Johannes Brahms

    9. März 1990
    “Magnificat”, Antonio Vivaldi
    “Messa di Gloria”, Giacomo Puccini

Weitere Auftritte und Konzerte

Der Oratorienchor wirkt u.a. bei Symphoniekonzerten der Bielefelder Philharmoniker mit und tritt auch außerhalb der Oetkerhalle auf. Hier eine Übersicht (Termine seit 2013):

  • A-cappella-Konzert (“Der Mai ist gekommen”) im Caroline-Oetker-Stift, Bielefeld am 22.05.2017
  • A-cappella-Konzert in der Domkirche St. Eberhard und in der Stiftskirche im Rahmen des Deutschen Chorfestes in Stuttgart am 27. und 28.05.2016
  • Mitwirkung beim 7. Symphoniekonzert der Bielefelder Philharmoniker (Delius: Requiem) am 15. und 17.04.2016 in der Oetkerhalle
  • A-cappella-Konzert zum Abschluss des musikalischen Adventskalenders in der Altstädter Nicolaikirche am 23.12.2015 mit Werken von Praetorius, Biebl, Jenkins, Mendelssohn-Bartholdy und Bach
  • Auftritt bei der “Integrale” im Ravensberger Park am 01.06.2014
  • A-cappella-Konzert im Rahmen des musikalischen Adventskalenders in der Altstädter Nicolaikirche am 19.12.2013
  • Mitwirkung beim 9. Symphoniekonzert der Bielefelder Philharmoniker (Fauré: Requiem, Bach: Magnificat) am 28. und 30.06.2013 in der Oetkerhalle