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Konzert - Vorschau Freitag 1.2.2008 20:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld Vesperae solennes de confessore Wolfgang Amadeus Mozart Carmina Burana Carl Orff Ausführende: Vesperae solennes de confessore Victoria Granlund, Sopran Dshamilja Kaiser, Alt Hugo Mallet, Tenor Vladimir Miakotin, Bass Carmina Burana Victoria Granlund, Sopran Hugo Mallet, Tenor Thomas Mohr, Bariton Oratorienchor der Stadt Bielefeld Bielefelder Singschul´ Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld Leitung: Hartmut Sturm |
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| Wolfgang Amadeus Mozart begegnet Carl Orff |
Eine interessante Gegenüberstellung von zwei wichtigen Werken aus verschiedenen Epochen der Musikgeschichte steht auf dem Konzertprogramm des Oratorienchores, das er zur Eröffnung des Jubiläumsjahres von Soroptimist International Club Bielefeld am 1. Februar 2008 in der Rudolf-Oetker-Halle aufführen wird: |
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Wolfgang Amadeus Mozart »Vesperae solennes de confessore« C-Dur Wolfgang Amadeus Mozart kehrte 1779 von Paris nach Salzburg zurück und trat wieder seine alte Stelle als Konzertmeister in seiner Heimatstadt an. Außerdem wurde er zum Hoforganisten ernannt. Obwohl der Komponist nach seinen weiten Konzertreisen unter den beengten Verhältnissen in Salzburg mehr und mehr litt, schrieb er in dieser Zeit meisterliche Werke, so unter anderem die »Krönungsmesse« und 1780 auch die »Vesperae solennes de confessore« für vier Solostimmen, vierstimmigen gemischten Chor und Orchester. Durch den Zusatz »de confessore« ist die Komposition für die Feier eines Heiligen bestimmt, der als »Bekenner« (confessor) verehrt wird. Der Charakter dieser Vesper entspricht in seiner Haltung der Salzburger Tradition. Es ist eine Folge von fünf Psalmen, auf die der Lob-gesang der Maria, das Magnificat, folgt. Da wirbelt ein junger Komponist himmelstürmerisch durch die Musikgeschichte, verbindet gleichermaßen augenzwinkernd wie ernsthaft die kontrapunktische Musik der »Alten« mit einem überwältigenden Jubilieren, baut überfallartig harmonische Wendungen ein und schreibt dann wieder überirdisch schöne Töne wie das berühmte »Laudate dominum«, die dem Irdischen gleichsam entrückt sind. Carl Orff »Carmina Burana« Die Carmina Burana (lat. »Beurer Lieder« oder »Lieder aus Benediktbeuern«) ist eine Sammlung von im 11. und 12. Jahrhundert entstandenen Lied- und Dramentexten. Ihre Inhalte sind vorwiegend moralisch-satirische Lieder, Frühlings- und Liebeslieder, Minne- und Trinklieder und geistliche Dramen. Die enthaltenen Texte wurden um 1230 niedergeschrieben. Es wird vermutet, dass dies in der Benediktiner-Abtei Seckau in der Steiermark oder im Kloster Neustift bei Brixen geschah. Die Carmina Burana wurden 1803 im Kloster Benediktbeuern wiederentdeckt. Die vorwiegend in Mittellatein (daneben auch mit mittelhochdeutschen Strophen sowie vereinzelten altfranzösischen Einsprengseln gemischt) verfassten Texte wurden 1847 als »Carmina Burana - Lieder aus Benediktbeuern« herausgegeben. Carl Orff entdeckte die Carmina Burana 1935 für sich und vertonte 24 dieser Texte in den Jahren 1935/1936. Orff wählte eine Gliederung in drei Teile: Primo vere / Uf dem Anger (Erwachen des Frühlings / Liebe), In taberna (opulentes Gelage), Cours d’amours / Blanziflor et Helena (Annäherung zweier junger Menschen / die Liebesgöttin Venus). Eingerahmt wird das Werk von einem mächtigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna, die das Schicksal der Menschen letzlich bestimmen soll. Orff selbst bezeichnete sein Werk weder als Oper, noch als Oratorium oder Kantate. Die als Untertitel beigegebene Bezeichnung »szenische Kantate« wird dem Stück wohl am ehesten gerecht. Am 8. Juni 1937 fand in der Oper zu Frankfurt am Main die Uraufführung statt. |
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Pressestimmen zum Konzert
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Neue Westfälische vom 4.2.2008 "Der Chor, der als Garant für gute Konzerte gilt, entsprach dieser Erwartungshaltung auch an diesem Abend wieder einmal. |
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| Die Artikulation der Texte war ungemein deutlich, und besonders in der 'Carmina' merkte man dem Chor sein großes Engagement an. Die ausgefeilte Dynamik, mit der klare musikalische Akzente gesetzt wurden, verhalf zu einer mitreißenden Interpretation." |
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Westfalen-Blatt vom 4.2.2008 "Dass dieser große Chor mit einer sauberen Leistung dem Publikum ein bedeutendes Werk erschloss, verdient hohe Anerkennung." |
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| Vom dynamischen Auftakt bis zum furiosen Schluss ließ die Spannung nicht ein einziges Mal nach." |
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