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Matthäus-Passion Johann Sebastian Bach BWV 244 Dieses beeindruckende Werk des Leipziger Thomaskantors |
![]() Johann Sebastian Bach |
schildert die Leidensgeschichte Jesu, wie sie im Matthäus-Evangelium zu
lesen ist und wird ergänzt mit Worten von Christian Friedrich Henrici (Picander). Die monumentalste aller Kompositionen Bachs ist von einem tiefen
christlichen Glauben geprägt und wurde zur besonderen Gestaltung des Vespergottesdienstes am Karfreitag 1727 in der Leipziger Thonmaskirche komponiert. Den Weg in die breite Öffentlichkeit fand das Werk erst 1829, als es von der Berliner Singakademie unter der Leitung des erst zwanzigjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy wiederaufgeführt wurde. Dieses Konzert ist von besonderer musikgeschichtlicher Bedeutung, weil es nicht nur die Matthäus-Passion wieder entdeckte, sondern ebenfalls eine allgemeine Bach-Renaissance auslöste. |
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Pressestimmen zum Konzert
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Neue
Westfälische vom 18.4.2006 "Hartmut Sturms romantische Verwurzelung trifft sich mit dem objektiven Romantiker, der Bach in seiner ausladend epischen Matthäuspassion ist, mitnichten in romantisierender Breite und Kompaktheit." |
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"Vielmehr stehen zügig-fließende Tempi und Klangtransparenz, Ausdifferenzierung und formende Um- und Übersicht für ein angemessen zeitgemäßes, spürbar nicht von irgendwelchen Eitelkeiten beherrschtes Musizieren von größter Selbstverständlichkeit und Richtigkeit. Die Choräle als 'Stimme der Gemeinde' erklingen bei ihm kirchenliednah, nicht auf Vokalkunst getrimmt, aber jeder einzelne (bei oft gleichen Melodien) dramaturgisch genau ausgelotet und strömend-geschmeidig individualisiert." |
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"Der Oratorienchor nebst Singschul‘ präsentierte sich mit rund 120 Kehlen diesmal besonders groß besetzt und besonders gut bei Stimme. So einnehmend die enorme klangliche Frische und |
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Präsenz des Singens, so beeindruckend die Variabilität des Ausdrucksspektrums. Ob lebendige Artikulation der Turbae oder strömend geformter Klang im Schlusschor 'Wir setzen uns mit Tränen nieder', blitzende Knappheit ('Wie? - Wo?') oder geballte Dramatik, die beim 'Barrabam'-Schrei wirklich ins Mark trifft, und nicht zuletzt das nahtlose Umschalten etwa vom 'Kreuzige'-Chor zum wahrhaft 'wunderbarlichen' Choral - nichts klang unverbindlich, alles überlegen gestaltet und zwischen Innerlichkeit und Intensität trefflich ins große Ganze eingebracht." "Hochgestimmte Akklamationen waren Dank und Lohn für diese oratorienchorische Großtat vom Feinsten." |
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Westfalen-Blatt vom
18.4.2006 "Chapeau, Oratorienchor - Hut ab, Hartmut Sturm! Die Leidensgeschichte Christi errang, ja erzwang in ihrer eindringlichen Klangrede und gefühlsintensiven Aufbereitung die volle Aufmerksamkeit und Bewunderung des am Ende stürmisch applaudierenden Auditoriums." |
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"Hochmotiviert spinnen die Sänger ihre Intrigen, schlüpfen stets makellos und auf den Punkt genau in die Rolle des hetzenden Volkes, fordern grell aufschreiend 'Barrabas' und sind in den vereinigten Chorälen zu bildhaft rhetorischer Ausschmückung wie zur Versenkung fähig." |
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"Respekt und Anerkennung gebührt allen Beteiligten, die ihr Publikum mit dem Gefühl entließen, an einer großen Sache partizipert zu haben.." |
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