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Konzert


Donnerstag, 11.11.2004 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

 
Messa da Requiem

   Giuseppe Verdi
   für Soli, Chor und Orchester
   
Ausführende:
   Ruxandra Voda, Sopran
   Susan Maclean, Mezzosopran
   Harrie van der Plas, Tenor
   Petri Lindroos, Bass
   Oratorienchor der Stadt Bielefeld
   Bielefelder Singschul´
   Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld
   Leitung: Hartmut Sturm


 

 

Unser nächster Termin

 

Pressestimmen

Messa da Requiem
Giuseppe Verdi
Die Entstehung von Verdis Messa da Requiem verdanken wir einem ungewöhnlichen Projekt. Der Komponist wollte des Todes von Gioacchino Rossini durch ein Requiem gedenken und hatte aus diesem Anlaß zwölf namhafte italienische Tonsetzer
der Zeit gebeten, ein solches Erinnerungswerk in gemeinschaftlicher Arbeit zusammenzustellen.
Jeder Komponist sollte einen Abschnitt beitragen. Verdi hatte den Schluß, das Responsorium 'Libera me', übernommen. Der Plan scheiterte, und Verdi legte seinen bereits fertiggestellten Teil zur Seite. Erst der Tod des Dichters Alessandro Manzoni (1785-1873) weckte in Verdi erneut die Idee, den Requiem-Text als Denkmal für den von ihm so hochverehrten Dichter zu vertonen. Manzoni war der bedeutendste Vertreter der italienischen Romantiker,
 
 

Giuseppe Verdi
und sein Roman "l Promessi Sposi" hatte schon den 16jährigen Verdi begeistert, und zwar darum, "weil sein Buch 'wahr' ist, so wahr wie die Wahrheit selbst". Und es folgen die berühmten Sätze, aus denen Verdis ästhetische Grundüberzeugung abzulesen ist: "Oh, wenn die Künstler einmal das Wort 'wahr' begreifen könnten, dann gäbe es nicht mehr Zukunfts- noch Vergangenheitsmusiker; weder veristische, realistische, idealistische Maler, weder klassische noch romantische Dichter, sondern nur wahre Dichter, wahre Maler, wahre Musiker".
So wurde das 'Libera me' des Rossini-Requiems der abschließende Teil des Manzoni-Requiems, das am 22. Mai 1874 in 
 Plakatmotiv zum Requiem
von Peter Flachmann
(
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Links zu Giuseppe Verdi
 
Verdi Homepage
  (italienisch / englisch)

 Verdi bei Wikipedia
 
der Kirche San Marco in Mailand unter Verdis Leitung uraufgeführt wurde.
In der nachfolgenden Zeit haben das Ausmaß der erforderlichen Chor- und Orchesterkräfte die Aufführung fast ausschließlich dem Konzertsaal zugewiesen.
 
 

 

Pressestimmen zum Konzert

 

Neue Westfälische vom 13.11.2004

"Hartmut Sturm lenkte seine große Singgemeinschaft sicher durch die anspruchsvolle Partitur. Sattelfest im polyphonen Tonsatz, überwand das Vokal-Kollektiv in der doppelchörigen Fuge des 'Sanctus' alle Erdenschwere zum himmlischen Lobgesang, besaß aber genügend dramatische Wucht für die Schreckensdarstellung des 'Tag des Zorns'. Nicht zuletzt überzeugte der Chor in den mittleren dynamischen Zwischenwerten, die bis zum Pianohauch nicht an Spannung und vokaler Substanz verloren."