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Konzert


Freitag, 26.3.2004 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

 
Golgotha

   Frank Martin
   Oratorium in zwei Teilen
   für Soli, Chor und Orchester
   nach den Evangelien des Hl. Augustinus

Ausführende:
   Friedegard Herwig, Sopran
   Gerhild Romberger, Alt
   Wolfram Wittekind, Tenor
   Joachim Gebhard, Bariton
   Franz Gerihsen, Bass
   Oratorienchor der Stadt Bielefeld
   Bielefelder Singschul´
   Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld
   Leitung: Hartmut Sturm


 

 

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Pressestimmen

Golgotha
Frank Martin
Frank Martin komponierte dieses Werk in den Jahren 1945 bis 1948 aus eigenem Antrieb, nachdem er für das Ende des 2. Weltkriegs im Auftrag von Radio Genf das Werk "In Terra Pax"
 
 

Frank Martin
geschaffen hatte, welches am Tag des Waffenstillstands gesendet wurde.
Martin verleugnet nicht seine Liebe zu den beiden großen Passionen Bachs. Der Anfang des ersten Teils lässt an den Eingangschor der Johannes-Passion denken, und die Eröffnung des zweiten Teils erinnert mit seinem Zusammenwirken von Alt-Solo und Chor an den Beginn des zweiten Teils der Matthäus-Passion.
Er schafft aber durch die Textauswahl aus den vier Evangelien und die eingefügten Meditationen des Augustinus - diese übernehmen etwa die Aufgabe der Bach´schen Arien und Choräle - etwas ganz neues, das den Hörer heute unmittelbar anspricht.
Die Musik Martins versteht es, die starken dramatischen Gegensätze von lyrischer 
Links zu Frank Martin

  Frank Martin Homepage
  
(Englisch / Französisch)
Betrachtung über wertneutrales Berichten bis hin zu großen Ausbrüchen eindringlich darzustellen; sie verzichtet auf avantgardistische Experimente und arbeitet mit dem aus der Musikgeschichte überlieferten Material, besonders mit an Debussy erinnernden Akkordverbindungen.
 
 

 

Pressestimmen zum Konzert

 

 
Neue Westfälische vom 29.3.2004

"Bewundernswert, wie sicher der Chor die oft heiklen und empfindlichen Intervallschritte nahm, selbst wenn der harmonisch ebenfalls sehr delikate Orchestersatz kaum Halt bot. Sturm hielt das musikalische Geschehen souverän im Fluss, fächerte den runden, mit den Sopranstimmen der Bielefelder Singschul´ aufgefrischten Chorklang zu gewohnter Transparenz auf.
Der Chor zeigte sich mit Durchschlagskraft, reicher dynamischer Palette und mit einer bis zuletzt kaum nachlassender Konzentration dem hohen Werkanspruch jederzeit gewachsen, selbst wenn die Innenanspannung in kurzen Momenten einmal leicht nachließ."             

 


Westfalen-Blatt vom 29.3.2004
"Der Oratorienchor hat sich dankenswerterweise des nicht einfach zu singenden und leider auch selten aufgeführten Werks angenommen und in der Oetkerhalle eine überzeugende Wiedergabe abgelegt, die von einem aufgeschlossenen Publikum mit langem Applaus bedacht wurde."

"Reaktionsschnell, konzentriert und stimmsicher meisterte der um die Bielefelder Singschul´ erweiterte Oratorienchor seinen Part, illustrierend begleitet vom Philharmonischen Orchester, das auch dissonanten Klangballungen noch vielschichtige Transparenz entlockte und punktuelle Akzente gezielt und aussdrucksstark platzierte."




"Wer nicht dort war, hat etwas verpasst!"