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Konzert-Vorschau


Freitag, 19.12.2003 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

 
Weihnachts-Oratorium  I - III, V, VI

   Johann Sebastian Bach BWV 248
   für Soli, Chor und Orchester

Ausführende:
   Melanie Kreuter, Sopran
   Mojca Vedernjak, Alt
   Christoph Rösel, Tenor
   John Pflieger, Bass
   Oratorienchor der Stadt Bielefeld
   Bielefelder Singschul´
   Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld
   Leitung: Hartmut Sturm

 

 

Unser nächster Termin

 

Pressestimmen

 


Weihnachts-Oratorium
Johann Sebastian Bach BWV 248
Bach hat die Kantaten durch den fortlaufenden Bericht von der Geburt Jesu bis zum Erscheinen der drei Weisen und durch
 
 

Johann Sebastian Bach
musikalische Gestaltungsmittel und symmetrische Gliederung eng zu einer inhaltlichen Großform zusammengefügt.
Wie sehr es Bach dabei um Verkündung und Erbauung der versammelten Gemeinde ging, macht der immer wieder kehrende strukturelle Aufbau in den Kantaten deutlich.
Von Stufe zu Stufe verändern und steigern sich die musikalischen Mittel, bis sie im abschließenden Choral zur Ruhe kommen, das Gehörte zusammenfassen und in das Gebet der Gemeinde einmünden.

Am Anfang jeder Kantate mit Ausnahme der II. stehen größere Chöre und freie Dichtung. In den Kantaten I, III und VI sind sie mit Trompeten und Pauken besonders festlich instrumentiert.
Links zu J. S. Bach
  Bach-Institut Göttingen

  J. S. Bach Homepage
  
(Englisch)

  Bach MIDIs

In der II. Kantate stehen Streicher einem reich besetzten Oboenchor gegenüber und werden erst in den letzten sechs Takten zu einem krönenden Abschluss vereinigt, den Albert Schweitzer als gemeinsames Musizieren der Engel und Hirten interpretiert hat.

Johannes Muntschick

 

 

Pressestimmen zum Konzert

 


Anbetung der Heiligen Drei Könige (Bielefelder Marienaltar, um 1400)
Neue Westfälische vom 22.12.2003

"Denn unter dem kundigen Dirigat Hartmut Sturms wartete das massive Stimmenaufgebot nicht nur mit homogener Klangfülle, sondern auch mit einem wünschenswerten Grad an Präzision, dynamischer Differenziertheit und Ausdrucksgenauigkeit auf."

"Zwei weitere von vielen Höhepunkten des Abends: die beschwingte Exaktheit und die hellwache dynamische Nuancierung, mit der die Sängerinnen und Sänger das 'Ehre sei dir Gott gesungen', den Anfangschor der fünften Kantate, brachten; das trotzig-zuversichtliche, mit entfesseltem vokalen Temperament auftrumpfende 'Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben' zu Beginn der sechsten Kantate.
Die frischen Stimmen der Bielefelder Singschul´ bereicherten den Oratorienchor aufs Klangschönste."

Der Konzert-Bericht als *.PDF  160 kB

 


 

Westfalen-Blatt vom 22.12.2003

"So durfte sich das geneigte Publikum an 'Jauchzen und Fröhlichkeit' des Eingangschores ergötzen und mit wohlgefallen vernehmen, mit welch markanter Stimm- und Linienführung, Geschmeidigkeit und Artikulationsschärfe der halsbrecherisch schwere 'Ehre sei Gott'-Chor in schönster Klangtransparenz erklang. Eine Wonne auch 'Herrscher des Himmels' mit sauberer, ausdrucksvoller Melismatik, schwungvoll und mitreißend präsentiert. Dazwischen immer wieder einfühlende Anschauung in den differenziert dargebotenen Chorälen."

Der Konzert-Bericht als *.PDF  195 kB