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Konzert Freitag, 22.11.2002 20:00 Uhr Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld Requiem op. 89 Anton Dvorak (1841-1904) für Solisten, Chor und Orchester Ausführende: Christa Maier, Sopran Fumiko Hatayama, Alt Luca Martin, Tenor Frederik Martin, Bass Oratorienchor der Stadt Bielefeld Bielefelder Singschul´ Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld Leitung: Hartmut Sturm |
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Requiem op.89 Anton Dvorak Das Requiem, das letzte der großen Kantatenwerke von Anton |
![]() Anton Dvorak |
Dvorak, ist ebenso wie die letzten zwei vorangehenden, mit der
vorgefassten Bestimmung geschaffen worden, dass es bei einem der großen Festivals in England zur Aufführung kommen solle, wenn auch diesmal hierfür
keine ausgesprochene Bestellung vorlag. Das gewaltige Anwachsen von großen Gesangsvereinen - eine für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts typische
Erscheinung - rief einen weitgehenden Bedarf auf diesem Gebiet der Musik hervor, dem auch diesmal das Entstehen der Komposition zu danken ist. Dvorak verwendet den ganzen traditionellen liturgischen Text für die Totenmesse und teilt ihn nach seinen künstlerischen Bedürfnissen in dreizehn kleinere Einheiten ein. Eine Ausnahme bildet hier der vorletzte Teil, der aus dem |
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| selbstständig gewählten und eingeschobenen abschließenden Text der
Sequenz Dies irae "Pie Jesu..." besteht. Das Requiem gehört wegen des tiefen Eindringens in den Geist des Textes, wegen der vollkommenen Anpassung des Ausdrucks zu dessen einzelnen Details sowie zu dem gesamten architektonischen Bau zu den besten Vokalwerken seines Schöpfers und stellt sich mit seiner gedanklichen Originalität, dem Reichtum des musikalischen Inhalts und seinem edlen Stil in die erste Reihe der Werke dieses Gebiets in der Musik der Welt. Jarmil Burghauser |
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Pressestimmen zum Konzert
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Neue Westfälische vom 25.11.2002 "Das Stück ist - leider - selten zu hören, umso erfreulicher, dass seine Qualitäten und Schönheiten jetzt so eindringlich aufleuchteten. Ein schwierig zu realisierendes Stück. Der Chor wird schon deswegen massiv gefordert, weil Dvorak ihm die homogene kompositorische Satztechnik verweigert, um ihm durch ausdifferenzierte Textdeutung ein weiteres Spektrum an musikalischen Farben und Gefühlen abzuverlangen. Dass der (große) Chor dies nicht nur bewältigt, sondern dinglich gestaltend voller Konzentration und mit viel Klangbewusstsein dem Publikum nah gebracht hat, spricht für die gute Chorarbeit, die Hartmut Sturm jetzt schon viele Jahre leistet." Der Konzert-Bericht als *.PDF 358 kB |
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Westfalen-Blatt vom 25.11.2002 "Gleichwohl befand sich das Werk bei Hartmut Sturm in besten Händen, fächerte der Kirchenmusiker doch die Partitur klar und farbenprächtig auf, ohne jemals die Gefühlsebene zu vernachlässigen geschweige denn den Gesamtzusammenhang aus den Augen zu verlieren." "Chorisch zeigten sich die Sänger und Sängerinnen bestens vorbereitet, woran Stimmtransparenz und Artikulationsklarheit - sattelfest auch noch in der 'Quam olim Abrahae'-Fuge - keinen Zweifel ließen." Der Konzert-Bericht als *.PDF 363 kB |
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