Hauptseite - Oratorienchor der Stadt Bielefeld

Der Chor



Ticketservice

Probentermine

Spaß am Singen?

Möglichkeiten der Förderung



Arbeiterchor - Volkschor - Oratorienchor

Verein / Vorstand / Kontakt


Konzert - Rückblick


Freitag, 26.04.2002 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld

 
Donner-Ode

   Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)
   Kantate für 5 Solisten, Chor und Orchester

 
Per questa bella mano
   Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
   Konzert-Arie für Bass, Kontrabass und Orchester

 
Harmonie-Messe
   Joseph Haydn (1732 - 1809)
   für Soli, Chor und Orchester

Ausführende:

   Cornelie Isenbürger, Sopran
   Mojca Vedernjak, Alt
   Luca Martin, Tenor
   Franz Gerihsen, Bass
   Hans Griepentrog, Bass
   Manfred Rössl, Kontrabass
   Oratorienchor der Stadt Bielefeld
   Bielefelder Singschul´
   Philharmonisches Orchester der Stadt Bielefeld
   Leitung: Hartmut Sturm

 

 

Unser nächster Termin

 

Pressestimmen

 

Informationen zu den einzelnen Stücken
 
Donner-Ode
 Per questa bella mano
 Harmonie-Messe

 

 



Donner-Ode Georg Philipp Telemann
Die Donner-Ode wurde vermutlich im Jahre 1756 komponiert. 
 
 

Georg Philipp Telemann
Anlass war die schwerste europäische Erdbebenkatstrophe, die am 1. November 1755 die Stadt Lissabon zerstörte. Der Rat der Stadt Hamburg ordnete daher für den 11. März 1756 einen ausserordentlichen Buß-, Fast- und Bettag an.
Nur dieser Tag kommt für die Uraufführung dieses Werkes in Frage, und es muss in einem der Hauptgottesdienste erklungen sein. Auf ein Erdbeben nehmen die Verse der Donner-Ode keinen offenen Bezug. Sie besingen, feiern und lobpreisen in ständig 
Links zu G. P. Telemann
 
Telemann komplett
 Lieder mit Texten
neuen Varianten den Namen und die Größe Gottes, dessen Stimme die Zedern zerschmettert und die stolzen Gebirge zusammenstürzen läßt, und der im Donner verherrlicht wird.
Der Text, eine Versifizierung des 8. und 29. Psalms, stammte von dem damaligen Kopenhagener Hofprediger Andreas Cramer (1723 - 1788). In den Chören des Werkes fand Telemann zu mitreissendem hymnischen Schwung und machtvoller Größe.


Per questa bella mano Wolfgang Amadeus Mozart KV 612
Mozart komponierte diese Konzert-Arie in seinem letzten  
 

 

Seitenanfang - Konzerttermine

 

Wolfgang Amadeus Mozart
Lebensjahr in Wien.
Wie fast alle seine Werke aus dem Jahr 1791ist auch dieses von großer Reife und Ausgewogenheit.
Die Besetzung für einen seriösen Bass, Solo-Kontrabass und Orchester ist in der Musikwelt singulär; sie erklärt sich aus den Auftraggebern.
Es waren Franz Gerl, der in der Zauberflöte den Sarastro sang und der damals berühmte Kontrabass-Virtuose Pichelberger.
Links zu W. A. Mozart
 
Mozart komplett
 Infos und weitere Links
 Lieder mit Texten und MIDIs


Harmonie-Messe Joseph Haydn
Die Harmonie-Messe wurde bei ihrer Uraufführung am 8. September 1802 begeistert aufgenommen. Bereits im Juni 1802 informierte Haydn den Fürsten Esterházy, der ihn zum Kapellmeister berufen hatte, dass er "an der neuen Meß sehr mühsam fleißig sei". 
 

Seitenanfang - Konzerttermine

 

Joseph Haydn
Tatsächlich hat er an diesem Werk mit besonderer Sorgfalt gearbeitet. Keine andere kirchliche Komposition Haydns ist so glänzend instrumentiert wie diese; die als aussergewöhnlich reich empfundene Bläserbesetzung brachte dem Werk den späteren Namen "Harmonie-Messe" ein. Sie ist Haydns letzte vollendete Mess-Komposition. Mit Recht kann man feststellen, dass in diese Komposition alle Erfahrungen seiner künstlerischen Arbeit eingeflossen sind - eine Art "Summa Missarum Josephi Haydn". 
Links zu J. Haydn
 
Haydn-Institut Köln
 Haydn-Gesellschaft Wien
 

 

Pressestimmen zum Konzert

 


Westfalen-Blatt vom 29.04.2002

"Volltönig, homogen und mit der nötigen Strahlkraft zeigte sich der um die Bielefelder Singschul´ erweiterte Oratorienchor in den Jubelchören von seiner Schokoladenseite und schenkte den abbittenden Teilen des 'Qui tollis' eine nachdrücklich flehentliche Note. Dass der Chor in seinem Ausdrucksspektrum sehr flexibel zu agieren vermag, unterstrich er zudem in dem mit dramatischem Zugang präsentierten 'Et resurrexit'-Teil sowie in der mit äußerster Geschmeidigkeit servierten 'Et vitam'-Fuge."

Der Konzert-Bericht als *.PDF  438 kB

 


 
Neue Westfälische vom 29.04.2002

"Für den Begriff der sanglichen Schönheit gilt naturgemäß, dass chorische Rundung, Homogenität und Klangfreude erst hart erarbeitet werden müssen, dass aber das Ergebnis dann erst überzeugend wirkt, wenn die Präsentation Mühen nicht mehr spüren lässt. Dieses Stadium hat der Oratorienchor gemeinsam mit dem Timbre-Aufheller Bielefelder Singschul´ unter Hartmut Sturm erreicht."

"Festlich, aufrecht und von edler Eingängikeit wird der Eingangschor zum Ruhme Gottes vorgeführt, und Hartmut Sturm zeigt gleich, dass sein Chor auch zu einem plastischen, weich ausgesteuerten Piano fähig ist, um die Pracht umso kontrastreicher aufblühen zu lassen."

Der Konzert-Bericht als *.PDF  331 kB